Reservierungen
per E-Mail: info.LumoKarmo@gmail.com
Das Lumo Karmo ist weit mehr als nur eine Unterkunft – es ist ein magischer Ort oberhalb der Wolken. Hoch oben auf den grünen Hängen der Shiva Puri Hills genießen Sie von unserer sonnigen Terrasse einen atemberaubenden Blick über das Kathmandutal, auf Flüsse, Wälder und die markanten Gebirgskämme.
Lumo Karmo, die „Weiße Frauenschlange“, ist die Hüterin des klaren Quellwassers und steht als traditionelles Symbol für eine saubere Umwelt. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie nicht nur den Erhalt dieser besonderen Natur, sondern auch die Kinder der Bergschule Phugmoche nahe dem Mount Everest. Nach den verheerenden Erdbeben 2015 lebten viele Kinder dort in Zelten – dank Unterstützung konnte die Schule sicher neu aufgebaut werden. Heute sammeln ehemalige Schüler hier wertvolle Erfahrungen in Tourismus und Hotellerie.
Unser Restaurant bietet viele liebevoll gestaltete Ecken im nepalesischen, rajasthanischen oder europäischen Bergstil. Im Winter sorgt ein warmer alpiner Ofen – gespendet und gebaut von zwei bayerischen Handwerkern – für wohlige Atmosphäre.
Eine schöne Holztreppe führt Sie zu unseren Gästezimmern, die geschmackvoll mit nepalesischen Eisenbetten und Bambusstühlen ausgestattet sind. Helle Baumwollteppiche und Wanddekorationen aus dem benachbarten Indien verleihen jedem Zimmer eine besondere Note. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad und einen kleinen Balkon.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Um 7 Uhr, eine Stunde, nachdem mit der Glocke der neue Tag eingeläutet wurde, dampft in der Küche heißer, belebender Tee. Die Mädchen und Jungen der Schule beeilen sich, denn die Zeit bis zum Frühstück um 9 Uhr verstreicht schnell. Die erwachsenen Schüler, voran der 25-jährige Dawa, aber auch jüngere und sehr junge Kinder betreten die schummerige Gonpa, um mit Rezitationen und ritueller Musik die Dämonen der Nacht zu vertreiben. Andere Kinder sitzen konzentriert über ihren Hausaufgaben. Das Lachen und Schwatzen ihrer Freunde, die in der Morgenkälte ihre Wäsche waschen, stört sie nicht.
Um 10 Uhr sind auch die Tagesschüler den steilen Hang zum Kloster heraufgestiegen. Sie versammeln sich mit den Internatsschülern im größten Klassenzimmer, um von Lama Ngawang Jinpa oder Ang Gyalbu, dem Religionslehrer, den Segen zu empfangen. Nach dem Schulappell und dem Morgengebet beginnt der Unterricht in den verschiedenen Fächern auf unterschiedlichem Niveau.
Bei einem Besuch in Phugmoche spüren Sie die Atmosphäre freundlicher Zuwendung und Hilfsbereitschaft unter den Schülern. Die Lehrer strahlen Güte aus. Die Kinder werden Tag und Nacht versorgt, in der Eingewöhnungsphase auch umhegt, wobei die älteren in die Rolle des großen Bruders oder der großen Schwester schlüpfen und sich fürsorglich um die Kleinen kümmern. Die Altersspanne unserer Schützlinge liegt zwischen fünf und 25 Jahren. Gerade für die jungen Menschen, die das gängige Schulalter überschritten haben, ist diese Schule die letzte Chance, die Voraussetzungen zu erwerben, die sie in der heutigen Welt lebens- und überlebensfähig machen.
Die Idee zu diesem Schulprojekt, das in Nepal bislang einzigartig ist, kam von Lama Ngawang Jinpa. Es hat in der Bevölkerung ein großes Echo gefunden. Der Lama wollte etwas tun, um die buddhistische Sherpa-Tradition zu erhalten. Inzwischen ist die Schule jedoch viel mehr als eine religiöse Einrichtung: dank der Flexibilität und der persönlichen Entwicklungsfähigkeit des Lamas ist Phugmoche zu einem lebendigen Organismus geworden, der wächst und sich wandelt. Der Lama hat verstanden, daß ein Unterricht im Dharma, in der Religion allein, heute nicht mehr ausreicht. Deshalb werden darüber hinaus alle Fächer des nepalischen Curriculums angeboten. Das geschieht auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der Lama nimmt auch Mädchen auf, die als Mütter die neue Generation erziehen und die bei der Weitergabe von Werten eine zentrale Rolle innehaben. Unter den acht Unterrichtenden sind inzwischen auch zwei junge Frauen. Drei der Lehrer sind Hindus aus der Volksgruppe der Chhetri. Franziska und Analena, zwei deutsche Studentinnen, und Peggy aus Kanada haben englische Konversation unterrichtet und frischen Wind nach Phugmoche gebracht. Inzwischen sind Ihnen andere Praktikanten gefolgt.
Ein großer Teil der Schüler stammt aus sehr armen Elternhäusern, in denen die Sorge um das tägliche Brot vorherrscht. Diesen jungen Menschen möchten wir zu Bildung verhelfen. Doch dazu brauchen wir auch Ihre Unterstützung. Für 20 Euro im Monat, zum Beispiel, können Sie eine Patenschaft übernehmen.